Naturwissenschaften & Umweltpädagogik

Ein Kind sitzt auf dem Boden und tröpfelt mit einer Hand Wasser in eine große Metallschüssel, während eine andere Person im Hintergrund teilweise sichtbar ist. Die Szene spielt sich in einem Innenraum auf einem grauen Boden ab.

Ein lebendiger Zugang

In den Naturwissenschaften und der Umweltpädagogik begegnen die Schüler:innen der Welt forschend, beobachtend und handelnd. Im Mittelpunkt steht ein lebendiger Zugang: Sie erleben Naturphänomene unmittelbar, beschreiben ihre Wahrnehmungen und entwickeln daraus schrittweise ein Verständnis für Zusammenhänge.

Eine Person in einem weißen Laborkittel hält einen Rundkolben mit einer blassen Flüssigkeit in einer Laborumgebung, während im Hintergrund verschiedene Flaschen und wissenschaftliche Geräte auf der Werkbank zu sehen sind.

Achtsame Haltung gegenüber der Natur

Ob in Biologie, Physik, Chemie oder Geografie – das Lernen beginnt bei der eigenen Erfahrung. So verbinden sich genaues Beobachten, gedankliches Durchdringen und praktisches Tun zu einem ganzheitlichen Erkenntnisprozess.
Gleichzeitig wächst das Bewusstsein für die Beziehung zwischen Mensch und Umwelt. Die Schüler:innen setzen sich mit ökologischen Zusammenhängen auseinander und erleben, wie verantwortungsvolles Handeln im Alltag aussehen kann. Ziel ist es, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern auch eine achtsame Haltung gegenüber der Natur zu entwickeln.

Ein Holztor in Form einer aufgehenden Sonne mit strahlenden Balken steht am Eingang zu einem Garten und wirft dramatische Schatten auf das Gras und den Weg darunter. Im Hintergrund sind kahle Bäume und der blaue Himmel zu sehen.

Schulgarten

Der Schulgarten ist ein besonderer Lernort, an dem Natur unmittelbar erfahrbar wird.
Hier säen, pflanzen, pflegen und ernten die Schüler:innen im Rhythmus der Jahreszeiten. Sie erleben, wie aus einem Samen eine Pflanze wächst, und lernen die Bedingungen kennen, die es dafür braucht. So wird Wissen über Naturzusammenhänge konkret und greifbar.
Die Arbeit im Garten fordert Einsatz, Geduld und Verlässlichkeit. Gleichzeitig schenkt sie Ruhe, fördert die Wahrnehmung und stärkt die Verbindung zur Natur. Die Schüler:innen übernehmen Verantwortung für ein Stück lebendige Umwelt und erfahren, wie ihr eigenes Handeln Wirkung zeigt.

Zwei Hände in einem weißen Pullover halten mehrere frisch geerntete, mit Schmutz bedeckte Kartoffeln vor einem unscharfen grünen Hintergrund im Freien.

Einblicke in verschiedene Arbeits- und Lebensbereiche

Der Schulgarten verbindet Lernen mit praktischem Tun – und schafft einen Raum, in dem nachhaltiges Denken und Handeln ganz selbstverständlich wachsen können.
Ergänzend zum Unterricht und den praktischen Erfahrungen im Schulgarten sammeln die Schüler:innen im Verlauf ihrer Schulzeit auch Einblicke in verschiedene Arbeits- und Lebensbereiche. Diese Erfahrungen werden in unseren Praktika und Projekten vertieft.

Weitere Informationen zu Praktika & Projekten